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Hodenkrebs

Hodenkrebs entwickelt sich meist im Keimzellgewebe eines Hodens, aus dem die Samenzellen hervorgehen.

Symptome

Eine tastbare, meist schmerzlose Verhärtung im Hoden. Eine Schwellung oder Ziehen im Hoden oder in der Leiste.

Körperlich-seelische Funktionsebene

Der Hoden gehört zu den männlichen Geschlechtsorganen, die allesamt die Fortpflanzung als Thematik haben. Dieser Umstand verursacht eine Empfindlichkeit gegenüber dem anderen Geschlecht in dem Sinne, ob man dem Anderen Erfüllung geben kann, wie man ist und wo man ist, um auch selbst Erfüllung zu erfahren.

Geistig-soziale Handlungsebene

Mit der sozialen Überschrift „Im Zweck des Anderen“ ist der Hodenkrebs demnach nicht ein Ausdruck biochemischer Störungen in unserem Körper, sondern in erster Linie ein Ausdruck menschlicher Beziehungsstörungen zwischen eigenen Erfüllungswünschen und der Erfüllungsansprüche des Anderen um Fürsorge und Zuwendung. Es ist der „konsensuelle Ausdruck“ im Sinne des Anderen Fürsorge und Zuwendung zugeben, und nicht in unserem ureigenen Sinne. Die Folge ist Unterordnung und unterdrückter Unmut, der zu einer negativen Rückkopplung in unserem Körper führt, genau in dem Teil unseres Körpers, der die soziale Bewegung repräsentiert. Man fühlt sich in den Zuwendungen und Fürsorge, die man dem Anderen in seinem Sinne ja gibt, noch nicht einmal richtig geachtet und respektiert.

Bearbeitung

Operation und Chemotherapie sind jetzt lebenswichtig. Doch mindestens ebenso wichtig ist es, der Ursache systematisch und systemisch nachzugehen und aufzulösen. Das Ganze ist eben mehr als nur die Summe seiner Teile. Es reicht eben nicht, nur die Symptome zu bekämpfen. Das wäre vergleichbar mit dem Ausstellen eines Brandmelders, damit ist aber das Feuer noch lange nicht gelöscht. Die Konsequenz wäre ein jahrelanger Kampf mit dem Krebs.